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Bewohnerin begeistert mit Vortrag über Goethes Mutter
Wie viel Wissen, Lebenserfahrung und Leidenschaft in den Bewohnerinnen und Bewohnern des Schilling-Stifts steckt, zeigte sich einmal mehr am 31. Juli. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Vortrags über die Dichterin Hilde Domin lud unsere Bewohnerin Maria Breckwoldt diesmal zu einer Begegnung mit Catharina Elisabeth Goethe, der Mutter Johann Wolfgang von Goethes, ein.
Mit großer Sachkenntnis, frei vorgetragen und lebendig erzählt, zeichnete die ehemalige Lehrerin das Bild einer außergewöhnlichen Frau, die weit mehr war als die Mutter des berühmten Dichters. Geistreich, lebensfroh und klug vermittelte sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern die Persönlichkeit einer Frau, deren Einfluss auf Goethes Entwicklung kaum überschätzt werden kann.
Erneut war die Veranstaltung außerordentlich gut besucht. Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie Gäste aus dem Freundeskreis Schilling-Stift e. V. verfolgten den Vortrag mit großem Interesse und dankten der Referentin mit herzlichem Applaus.
Einen stimmungsvollen Abschluss fand der Nachmittag mit Catharina Elisabeth Goethes heiterem Text „Man nehme zwölf Monate“, in dem sie in Form eines ebenso klugen wie humorvollen „Rezepts“ beschreibt, was zu einem gelungenen Jahr gehört – ein Gedanke, der auch heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.
Der Vortrag machte erneut deutlich, wie bereichernd es ist, wenn Bewohnerinnen und Bewohner ihre Begabungen, ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung aktiv in das Gemeinschaftsleben des Schilling-Stifts einbringen. So entstehen Begegnungen, die verbinden, inspirieren und unser Haus mit Leben erfüllen.
Text: Cornelia Engler
Fotos: Aaron Engler