Aktuelles
Gedenken und Trost in der Gemeinschaft
Im fünften Jahr wurde am Ewigkeitssonntag in der Blankeneser Kirche der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht, zu dem außer den Angehörigen wie immer auch alle unserem Stift verbundene Menschen eingeladen waren.
Dieser Einladung waren zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner gefolgt, von denen den meisten die Anfahrt mit wieder eigens vom Freundeskreis angemieteten Bus ermöglicht worden war, dabei auch viele im Rollstuhl.
So viele Mitarbeitende wie nie zuvor hatten sich zur Teilnahme und Mithilfe zu diesem besonderen Gottesdienst bereit erklärt. Und auch aus unserem großen Kreis ehrenamtlicher Unterstützer beteiligten sich viele helfende Hände, Mitglieder der Gottesdienst-Gruppe bei der Durchführung der Gedenkfeier selbst, unserem Haus verbundene Gemeindemitglieder mit dem Küsterdienst, Mitglieder des Vorstands und dem Bewohnerbeirat bei der Vorbereitung und Ausrichtung des anschließenden gemütlichen Miteinanders im Gemeindehaus – um nur einige zu nennen.
Unsere Seelsorgerin Cornelia Engler hielt eine bewegende Predigt, in der sie anrührend die tröstliche Gewissheit vom Ewigen Leben anhand Jesu Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen vermittelte.
Nach der anschließenden Verlesung der verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner, während der für jede und jeden eine Kerze entzündet und in das große Lichterkreuz gesetzt werde, hatten viele Mitarbeitenden und Freunde des Stifts das Angebot genutzt, eine Kerze auch für ihnen nahestehende Menschen setzen zu lassen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst wieder begleitet von den Brüdern Jan und Lukas Westphal an Violine, Flügel und Orgel. Außer der Begleitung der von allen mitgesungenen Lieder waren besonders die wunderschönen Stücke von J.S. Bach und Niccolo Paganini wieder Höhepunkte der Gedenkfeier.
Anschließend an den Gottesdienst hatte der Vorstand in den großen Saal im Gemeindehaus zu Kaffee und Kuchen eingeladen; die Tische waren liebevoll eingedeckt und geschmückt, und so war das lebendige Miteinander eigentlich wieder viel zu kurz.
Wie wichtig diese alljährliche Gedenkfeier für einen würdigen Abschied unserer Verstorbenen ist, ebenso aber auch ein Ausdruck der Zusammengehörigkeit, zeigten die vielen dankbaren Reaktionen der Besucherinnen und Besucher. Darin spiegelte sich wider, wie viele engagierte Menschen dazu beitragen, das Motto unsere Stifts „Gemeinsam statt einsam“ mit Leben und Nächstenliebe zu füllen.
Aaron Engler